Affiliate Marketing

Welche Zielgruppe spricht das Affiliate Marketing an?

Die Zielgruppe des Affiliate Marketings ist der Endkunde oder auch kurz B2C. Im Business to Business oder auch B2B Bereich genannt eignet sich das Affiliate Marketing nicht optimal, da viele Publisher nur eine Ausrichtung auf Endkunden haben.

Natürlich gibt es auch die Möglichkeit für Businesskunden das Affiliate Marketing zu platzieren – allerdings nur mit beschränkter Reichweite und somit nur mäßigen Erfolg.

Welche Kosten kommen auf mich mit Affiliate Marketing zu?

Einer der größten Vorteile im Affiliate Marketing ist das Abrechnungsmodel. Der Cashburn im Affiliate Marketing ist sehr gering, da immer nur Marketingkosten entstehen, wenn eine Action (Cost per Action oder CPA) oder ein Kauf (Cost per Order oder CPO) getätigt wurde.

Im Gegenzug zu den anderen Online Marketing Kanälen ist das ein großer Vorteil da Unternehmen das Risiko abschätzen können und somit nur Kosten entstehen wenn auch ein wirtschaftlicher Marketingvorteil für das Unternehmen vorliegt.

Warum Affiliate Marketing?

Der Affiliate Marketing Kanal ist ein optimales Instrument die Marke zu stärken und die Reichweite zu erhöhen. Durch die Platzierung auf verschiedenen Portalen, Blogs, Newsletter oder auch Banner wird die Reichweite erhöht und die Marke gestärkt.

Auch der Wiedererkennungswert eines Unternehmens wird durch das Affiliate Marketing deutlich gesteigert, da private Blogger Banner und Werbemittel von meinem Shop einbinden und mich als Unternehmen so optimal beim Endkunden platzieren.

Welche Verbesserung bringt das Affiliate Marketing?

Durch das Affiliate Marketing können zusätzlich Umsätze erzeugt werden. Diese Umsätze machen bei einem gesunden E-Commerce Unternehmen und einem normalen Online Marketing Mix bis zu 30% des gesamten Umsatzes im Bereich des Online-Shops aus.

Würde man davon ausgehen, dass ein Shop aktuell 1000 Sales im Monat macht, hätte man somit eine Verbesserung von 300 Sales pro Monat.

Wie kann ich die Kosten des Affiliate Marketings kalkulieren?

Angenommen man startet ein Affiliate Programm mit einer Publisher-Provision von 10% und einer Netzwerkgebühr von 30% (Override) und man würde das Beispiel mit 300 Bestellungen aus dem Affiliate Kanal nehmen sowie einen durchschnittlichen Warenkorb von 50 Euro zu Grunde legen, dann hätte man einen Mehrumsatz von 15.000 Euro durch das Affiliate Marketing. Hierbei wären folgende Kosten für das Netzwerk und die Publisher-Provision zusammengekommen.

Publisherprovision: 10% von 15.000 Umsatz = 1.500 Euro

Netzwerkgebühr: 30% von 1.500 Euro Publisher-Provision = 450 Euro

Somit wären Kosten von insgesamt 1.950 Euro aufgelaufen. Diese Marketingkosten hätten einen Umsatz von 15.000 Euro erzeugt und somit ergibt sich ein Cost per Order (CPO) von 6,50 Euro pro Verkauf. Die Kosten-Umsatz-Relation oder auch KUR wäre somit 13%.

Welche Netzwerke gibt es für den deutschen Markt?

Es gibt eine Vielzahl von Affiliate-Netzwerken in Deutschland. Anhand der folgenden Statistik können Sie erkennen welche Netzwerke die größten sind. Allerdings ist hierbei zu beachten, dass die Größe nicht gleich Zielgruppenoptimierung für Ihr Produkt bedeutet.

Zu den aktiven Netzwerken gehören in Deutschland TradeTracker, Zanox, Affili.net, CJ, Tradedoubler, Webgains, Belboon, SuperClix, Adcell und Adcocktail.